Veröffentlicht am

die 2 % Spende

Die Mehrwertsteuer Reduzierung von 2 % bei Röstkaffee, haben wir uns gesagt, geht an die Farmer, die unseren Kaffee anbauen. Unsere erste Spende von 542,86 € geht an die Farmer der Cafesmo Kooperative in Mercedes Ocotepeque in Honduras für den Wiederaufbau der Pflanzungen nach der Zerstörung durch den Hurikan Eta, der in Mittelamerika gewütet hat.

Weitere folgen (von unten nach oben)

Sumatra Mahara 176,26 €
Indien Malabar 543,46 € (donated) an Jyoti e.V. https://jyoti-fairworks.org/jyoti-ev/#activities
Honduras Ocotepueque 542,86 € (donated) an Cafesmo https://www.cafesmo.com/all-coffee-growers https://www.cafesmo.com/all-coffee-growers
Ecuador Vilcabamba 415,95 €
Brasilien Sul de Minas 440,64 €
Brasilien Matas de Minas 120,56 €

Veröffentlicht am

Deutschlandfunk – Parfumherstellung

Am 08.10.2020 hat der Deutschlandfunk im Marktplatz eine Sendung zur Parfumherstellung ausgestrahlt. Was hat das mit uns zu tun? Ein Kaffee Sommelier und ein Parfumeur arbeiten auf einem verwandten Gebiet. Hört selbst, wie unser Geruchssinn unseren Geschmackssinn beeinflußt.

Am
Veröffentlicht am

1. Platz in der Kategorie traditionell gewaschen

Am 15. September wurden in einem Live Stream die besten Kaffees in zwei Kategorien von einem hochkarätigen Jurorenteam vorgestellt und in wunderbarer weise beschrieben, beeindruckend und völlig überraschend konnten wir uns unter die Besten Kaffees in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platziern.

Vielen Dank an das Team der Kaffeemacher aus Basel. Vielen Dank Gloria Petrossa, Benjamin Hohlmann und Phillip Schallberger für die ausgezeichete Moderation der Kaffees.

Gewinner ist ein Sudan Rume aus Mesitas del Colegio in Kolumbien von der Misionesfarm. Danke Michael Tauchert, Luis Fernando Lorreda und alle auf der Farm, die zu diesem großen Erfolg beigetragen haben.

Den Kaffee findet Ihr bei uns im Shop. https://mykona.de/produkt/kolumbien-mesita-del-colegio-hacienda-misiones-washed-sudan-rume/

Der Link zur Live Übertragung der Preisverleihung vom 15.09.2020 findet Ihr hier, der Sudan Rume wird etwa in der Mitte des Streams vorgestellt, die anderen Kaffeevorstellungen sind aber auch sehr interessant. Es lohnt sich, reinzuhören. https://www.youtube.com/watch?v=M1xURfFPxWA&feature=youtu.be

Veröffentlicht am

Honduras 2020/21

Gestern endlich bei uns angekommen, freuen wir uns sehr über die gewaschenen Kaffees von Elmer und Wilson aus Mercedes Ocotepeque im Nord-Westen von Honduras nahe der Grenze zu El Salvador.
Die Kaffees haben einen ausgewogenen Geschmack, sind klar in der Tasse und gut ausbalanciert, bei mittlerer Röstung.

Veröffentlicht am

2020er Kaffees aus Mesitas del Colegio in Kolumbien

Im Juni geerntet und im August schon auf dem Tisch! So schnell haben wir selten unseren Kaffee erhalten, dank eines ausgeklügelten Transports der den Kaffee der Hacienda Misiones aus Mesitas del Colegio bis nach Berlin bringt.

In Berlin unterhält die Farm ein Lager und einen Showroom, mit Michael Tauchert. Er hat 30 Jahre in Kolumbien gelebt und hat nun mit seinem Freund Luis Fernando Lloreda eine Niederlassung gegründet, wie schon Luis Fernandos Vater in den 1970er Jahren, damals jedoch in Hamburg.

Eines der teuersten Kaffee Varietäten der Welt. Süß, harmonisch, Bergamotte und Rose.
Eine noch weitgehend unbekannt Kaffee Varietät, aber es dauert nicht lange bis sie von sich reden macht.
Eine Perlbohne, kleiner als eine Linse hat es in sich. Der Geschmack hat immer wieder durch Erst- und Zweitplatzierungen in unseren Cuppings überzeugt.
Die Varietät Bourbon der Misiones Farm spiegelt das klasssische Geschmacksprofil wider.
Die Varietät Pacamara der Misiones Farm gehörte zu den Top Kaffees auf dem Tisch. Deshalb bieten wir den Kaffee an.
Veröffentlicht am

2020er Kaffees aus Ost-Afrika

Wir schätzen uns sehr glücklich, dieses Jahr wieder ausgezeichnete Kaffees aus Äthiopien und zum ersten Mal aus Uganda zu bekommen. Dank des Rohkaffee-Importeurs Nordic Approach aus Oslo.

Und streng limitiert, der Gedeo auf 400 Päckchen je 250 g
der Kanungu und Kisizi auf je 120 Päcken je 250 g – solange der Vorrat reicht und in kleinen Chargen immer frisch geröstet, auf dem Giesen W1 Kaffeeröster.

Zu kaufen bei den https://www.kaffeegenossen.de/produkt/aethiopien-gedeo-magarrissa/ oder demnächst hier im Shop.

Veröffentlicht am

1. Juli bis 31. Dezember gelten geänderte Mehrwertsteuersätze

Ab heute gelten neue Mehrwertsteuersätze, befristet bis zum 31.12.2020. Dies gilt auch für unseren Online Shop. Der ermäßigte Steuersatz für Röstkaffee wird von 7 % auf 5 % reduziert. Der Steuersatz für Geräte wird von 19 % auf 16 % reduziert.

Wirkt sich das auf unsere Preise aus?

Ja und nein. Für Geräte rechnen wir einen Preisnachlass von 3 % ein. Für Röstkaffee führen wir jedoch keine Reduzierung des Verkaufspreises durch.

Warum geben wir die Reduzierung des ermäßigten Mehrwertsteuersatztes für Röstkaffee nicht an Sie als Kunden weiter?

Der Gesetzgeber überläßt es dem Händler, ob er die Verkaufspreise anpasst oder nicht. Wir haben uns dafür entschieden, die Differenz von 2 % beim Steuersatz für Röstkaffee am Ende des Zeitraums für die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes an diejenigen zu spenden, die unseren Kaffee in den Herkunftsländern produziern. Wir haben schon in der Vergangenheit Projekte unserer Kaffeebauern unterstützt und freuen uns, dies auch in Zeiten des Lockdowns weiter zu tun.

Wir danken Euch für Euer Verständnis. Das Mykona Team.

Veröffentlicht am

Geschmacksprofile nach Herkunftsländern

typische, weit verbreitete oder im Idealfall. (nach James Hoffmann, Der Kaffee Atlas)

Afrika

– Burundi
gute Kaffees haben komplexe Beerenfrucht im Geschmack und sind saftig.

– Äthiopien
große Bandbreite von Zitrus und Bergamotte (Sidamo, Yrgacheffe), bis blumig, kandierten Früchten oder Tropenfrüchten (Harrar, Djimma, Bebeka, Lekempti). Gewaschene Kaffees sind elegant, komplex und köstlich.
Trocken aufbereite Kaffees sind oft wildfruchtig und herrlich ausgefallen.

– Kenia
klare, komplexe Beeren- und Fruchtaromen süße und intensive Säuren.

– Ruanda
fruchtig und frisch im Geschmack nach roten Äpfeln und roten Weintrauben, Beeren- und Blumennuancen.

Asien

– Indien
schwer, cremig, säurearm im Geschmack, selten komplex.

– Indonesien
meist halbtrocken aufbereitet, körperreich, erdig, holzig, würzig, wenig Säure.

– Papua Neuguinea
die Besten haben einen buttrigen Charakter, süß und sehr komplex.

– Vietnam
wenig Qualitätskaffee vorhanden, flach und holzig, Mangel an Süße.

– Jemen
einzigartig in der Welt, wild, komplex, scharf. Manche lehnen den wilden, leicht vergorenen Geschmack ab, andere lieben ihn über alles.

Amerika

– Brasilien
wenig Säure, viel Körper, süß, Schokoladen- und Nussnoten.

– Kolumbien
große Bandbreite an Geschmacksprofilen, von schweren schokoladigen bis Marmelade, süßen und fruchtigen Geschmäckern.

– Costa Rica
sehr sauber, süß, eher wenig Körper. In letzter Zeit hat sich aufgrund zahlreicher Kleinstmühlen die Bandbreite erhöht.

– Cuba
typisches Inselaroma, säurearm und körperreich.

– Dominikanische Republik
typisches Inselaroma, mild, relativ sauber und säurearm.

– Ecuador
baut sein Potenzial gerade aus, süße, komplexe Geschmäcker mit angenehmer Säure.

– Galapagos
wie auf Hawaii findet man häufig die Varietät Typica und ähnlich niedrige Anbauhöhen, bei besonderen klimatischen Bedingungen, die den Kaffeeanbau begünstigen. Abgesehen vom mineralreichen Untergrund vulkanischen Ursprungs.

– Honduras
breites Geschmacksspektrum, komplexe Frucht, lebendige, saftige Säure.

– Hawaii
weniger Säure, mehr Körper, zugänglich, aber selten komplex und fruchtig.

– Nicaragua
zahlreiche Geschmacksnuancen, angenehme Fruchtnoten, saubere Säure.

– Peru
sauber, weich, etwas flach, süß, körperreich. Jedoch findet man zunehmend charaktervolle, saftigere Varianten.

Veröffentlicht am

Kaffee Importe 2019

Wir informieren Euch über die bereits geschlossenen oder in Kürze zu schließenden Kontrakte mit unseren Kaffeeproduzenten über den Einkauf von Rohkaffee, welche wir während unserer Reise nach Südamerika noch abschließen möchten.

16 Sack Microlots überw. Var. Typica Mejorada washed Arabica aus Süd Ecuador des Exporteurs FAPECAFES, FOB 3,60 – 4,50 Dollar pro Libra Ankunft vorauss. November/ Dezember 2019

10 Sack Microlot Var. Tabi nat.ural Arabica aus Tolima, Kolumbien. Exporteur: Colombian Spirit / Nicolai Fürst, Produzent: Omar FOB 3,66 Dollar pro Libra Ankunft Juli 2019

08 Sack Var. Castillo und Colombia, washed Arabica, Cundinamarca, Kolumbien. Farmer: Luis Fernando, Importeur: Michael Tauchert FOB 2,60 Dollar pro Libra Ankunft Mai 2019

20 Sack Fazenda Capoeira, Var. Bourbon amarillo pulped Natural Arabica, Sul de Minas, Brasilien. Specialy prepared „Terra Preta“ für Kiez Rösterei Berlin. Exporteur SNC Importeur Rehm und Co. FOB 2,26 EUR pro Libra Ankunft vorauss. Dezember 2019

36 Sack Kaffees aus Sumatra und Indien. Weitere Kaffees von den Antillen, aus Äthiopien, Hawaii, Ecuador, Australien, Nepal, Kenia, Burundi und Ruanda in sehr kleinen Lots von 3-6 Sack in Kooperation mit einigen Initiativen wie Kedoovo e.V. und Namasté Nepal. 80 % unserer Kaffees können zurück verfolgt werden, von den restlichen 20 % haben wir eine ungefäre Vorstellung bezüglich der Herkunft und Produktionsweise.

FOB = Free on Board 1 Libra = 454 g. Rohkaffee

Veröffentlicht am

15 Jahre Geschichte 2004-2019

2004 haben wir das Café COMKAFF im Bezirk Prenzlauer Berg von Berlin eröffnet und mit Karlheinz Rieser von Coffee Star in Berlin einen Vertrag über die Lieferung von gerösteten Kaffee geschlossen, der in den zwei Filialen von Coffee Star auf Ladenröstern täglich frisch geröstet wurde. COMKAFF stand für Computer und Kaffee, ein kleiner Laden, in dem Barebone PCs nach Kundenwunsch assembliert, Kaffee, Frühstück und Kuchen für die angeschlossene Pension angeboten wurde.

Am 29. September 2006 eröffneten wir zusammen mit Karlheinz in den Katakomben unter dem Laden die erste Kaffeeausstellung. Damit war die Idee des Kaffeemuseums Berlin geboren.

2007 unternahmen meine Frau Tahereh und ich die erste Reise in den Ursprung des Kaffees, nach Mexiko, Guatemala, Honduras. Eine Reise zu den Wurzeln meiner Mutter und Großmutter, welche in Guatemala und Ecuador gelebt haben.

2008 haben Karlheinz und ich zusammen mit einigen Kaffeenetzlern das Berliner Heimröstertreffen gegründet. Wir sind eine Kooperation mit dem „Berliner Bohne“ Projekt eingeganen, haben einen Espresso mit Kaffees der GEPA geröstet und unterstützten das Berliner Bohne Projekt im Forum Fairer Handel, sowie auf dem Heldenmarkt. Es folgten Kooperationen mit dem Freiberger Schülerprojekt Namasté Nepal, mit ASA Initivative in Perú in Steglitz von Berlin, der Steuerungsgruppe Fairtradetown Friedrischshain-Kreuzberg von Berlin.

2009 habe ich Andreas Pingo Felsen von Quijote Kaffee getroffen, seither habe ich mich an der Corretto Kaffeemachermesse, der Roasters&Baristi Challange und den TTC Treffen in Hamburg beteiligt. Zugleich habe ich bei einer breit angelegten Challange von 120 Teilnehmern den Espresso Test Part III im Kaffeenetz Forum gewonnen.

Es folgten Vorträge und Ausstellungen zum Kaffee auf der Landesgartenschau in Oranienburg, der Archäomusica im Kloster Pauli in der Stadt Brandenburg, im Schloss Greiz. Es folgten Interviews und Sendungen im öffentlichen und Privaten Fernsehen zum Thema Kaffeegeschichte, Fairer Handel, Kaffee Rösten.

Am 06. August 2012 haben uns Michael Flingelli und Ariel Levin gefragt, ob wir das Kaffeelabel MYKONA weiterführen möchten. Wir haben JA gesagt.

Stefan Bracht

Veröffentlicht am

Südamerika Reise 2019

Kiez Rösterei Die Reiseroute für den Herbst 2019 steht nun fest, wenn es so läuft, wie geplant. In den letzten Jahren haben wir mehr und mehr Wert auf Transparenz und Austausch gelegt, deshalb diesmal wieder ein Reisemarathon, wie schon in den vergangenen 3 Jahren.

Ein Abriss der Reiseroute. 24.SEP Berlin – Bogotá, El Dorado Int. – Libano, Tolima. 26. SEP Medellín, 28. SEP Quito, 29. SEP Süd Ecuador. 14. OKT Bogota, Cafes Colombia Expo. 19. OKT Belo Horizonte, Sul de Minas, Fazende Lagoa, Brasilien. 29./30. OKT Bogotá – Berlin. Wer uns irgendwo auf unserem Weg treffen möchte, schickt bitte eine Nachricht, wir melden uns.

Wir erhoffen uns von der Reise, wieder ein paar ganz besondere Microlots mitzubringen. Aus Kolumbien, Ecuador und Brasilien. Welche Qualität sie aufweisen, von welchem Farmer sie angebaut wurden und was wir dafür bezahlt haben, werden wir uns unserem Transparency Bericht veröffentlichen, sowie auf http://www.transparenttradecoffee.org/transparentcoffees

Coop. ACRIM Süd Ecuador, Zumba. 2015